Friedrich Schiller
THEATER DER KELLER
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MARIA STUART von Friedrich Schiller

Monday, February 22, 2010 - 6:00 PM

THEATER DER KELLER

THEATER DER KELLER
Kleingedankstraße 6
50677 Köln
Germany
http://www.theater-der-keller.de


Phone: 0221/ 31 80 59

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Maria Stuart, Königin von Schottland, und Elisabeth, Königin von England. Zwei Frauen in einer Männerwelt, die es nicht erlaubt, Rücksichten zu nehmen oder gefühlsmäßig zu handeln. Gefangenschaft auf beiden Seiten der Kerkermauern: Maria lebt bis zu ihrer Hinrichtung im Jahr 1587 fast zwanzig Jahre in Haft. Doch sie ist mächtig. Elisabeth steckt in den Fesseln der Regentschaft, der Tugend, des politischen Kalküls, des unentrinnbaren Zwangs. Sie nahm Maria gefangen, als diese Zuflucht bei ihr in England suchte. Sie sollte durch Aufstände von Marias Anhängern entmachtet werden. Sie muss mit ansehen, wie Maria, deren Todesurteil nur noch auf die königliche Unterschrift wartet, aus ihrer Zelle heraus ihre Gefolgschaft zu lenken scheint. Wie sie Mitleid und Liebe in Männerherzen weckt. Die Königinnen treffen zusammen, die Frauen bespeien einander mit Hass. Damit ist Marias Urteil – ja, was? Besiegelt? Ja und nein. Elisabeth gibt es aus der Hand. Und kann sicher sein, dass es in ihrem Sinn erfüllt wird, ohne dass sie selbst einen Finger gerührt hätte. Doch die tote Maria ist ihr fast noch gefährlicher als die lebendige. Maria und Elisabeth, die beiden Königinnen, verkörpern den tragischen Konflikt zwischen individuellem Glücksanspruch und politisch-historischen Notwendigkeiten, Menschlichkeit und Funktionalität. Hin- und hergerissen zwischen diesen Polen, werden sie einander zu Projektionsflächen ihrer tiefen Sehnsüchte. Zentrales Motiv des Dramas ist der Schein. Genauer: die Existenz des Menschen unter der zweiten Natur des Scheins, des Schleiers, hinter dem das Sein verhüllt ist. Maria, das Opfer, Maria, die Mörderin ihrer Männer? Elisabeth, die Tugendhafte, Elisabeth, die Grausame? Der Schein als Instrument politischer Herrschaft und menschlicher Selbst-Sicht. Regie: Herbert Wandschneider | Ausstattung: Sven Hansen Mit: Andreas Furcht, Annette Müller als Maria Stuart, Doris Plenert als Elisabeth, Jonas Müller, Peter Schwab, Herbert Wandschneider, Sascha Wipprecht Pressestimmen "Starke Akteure und stimmige Bilder prägen "Maria Stuart" im Keller-Theater (...) Um den dramatischen Kern seine Wirkung entfalten zu lassen, bedarf es in dieser gelungenen, zeitlosen Fassung keine künstliche Aktualisierungen oder erzwungene Originalität. Starke Schauspielleistungen und einprägsame Bilder reichen hier vollkommen. Mehrfacher Szenenapplaus, ausdauernder Beifall am Ende." Kölner Stadt-Anzeiger „Dank der Regie von Herbert Wandschneider wird das Stück zu einem exzellent gespieltem Historiendrama. Hier wird im Bühnenbild nicht geprotzt, die in schwarz gekleideten Schauspieler agieren auf einer schmucklosen schwarzen Bühne. Einzig ihre Hoheit Elisabeth – fabelhaft gespielt von Doris Plenert – fällt aus dem Rahmen. (...) Durch die Spärlichkeit der Umgebung werden die Charakterzüge der Protagonisten dafür umso stärker herausgearbeitet.“ Koeln.de „So wuchtig und körperlich, wie derzeit im THEATER DER KELLER bekommt man Friedrich Schillers „Maria Stuart“ nicht alle Tage geboten. (...) Herbert Wandschneider, der Schillers Tragödie mit sicherem Griff inszenierte, riskiert etwas, und das kommt allen zugute. (...) So wollte es Schiller; so schlagend zeigt sich die Inszenierung, wie sich mit Transzendenz der Tod bezwingen lässt. Ein kleiner Triumph für den Keller: kluges, sinnliches Theater.“ Kölnische Rundschau "Annette Müller ist eine kleine Sensation dieser Aufführung: Sie spielt die Maria als leidenschaftliche und rotzfreche Kämpferin für ihre Rechte. Penelope Cruz' raubkatzenhafte und männerfressende Maria Elena in Woody Allens Film "Vicky Cristina Barcelona" könnte ihr Vorbild gewesen sein. (...) Eine große Verantwortung, die von den Schauspielern des Theater der Keller aber gelassen angenommen wird. Annette Müller steht eindeutig im Mittelpunkt, doch spielt sie die anderen nicht an die Wand. (...) Alexander Wipprecht macht aus Marias Vertrautem Mortimer einen selbstgefälligen Casanova. Den etwas schwächli

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